Archive for the ‘gut leben’ Category

Treffen sich ein Hähnchen und eine Mango …

Sunday, February 5th, 2012

Hähnchen mit Mango… in der Küche, dann kann daraus eine leckere Beziehung werden. Hühnerfleisch und die Süße der Mango zusammen mit der Schärfe von Chilis und Ingwer ergeben eine verlockende Kombination.

Voraussetzung ist allerdings, dass Huhn und Mango gewisse Qualifikationen mitbringen. (more…)

Fischfilets mit Gemüse Style Harissa

Sunday, January 29th, 2012

Fischfilets mit Gemüse

Harissa weckt die Lebensgeister nach anstrengenden Arbeitstagen. Harissa ist eine tunesische Gewürzmischung, die man gewöhnlich als sehr scharfe Paste in der Tube kauft. Man kann die Zutaten aber auch einzeln besorgen und nach Laune damit würzen, was man kocht. Heute gibt es Ingwer, Paprika und Tomaten, dazu Fischfilets aus nachhaltiger Fischerei (soweit das möglich ist). Die Mengen sind für zwei Portionen gedacht. (more…)

Playlist 2012 – Widerständiges

Monday, January 2nd, 2012

Vom Ändern der Zeiten (Change), 2012/01/01

Dies Land ist unser Land
so wie es ist, so wie es kommt, so wie es war.
Dies Land ist unser Land,
und wie es kommt, so ist es nicht wie es mal war
Franz Josef Degenhardt (gest. 2011)

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Rio Reiser – Der Traum ist aus: “Gibt es ein Land auf der Erde, wo der Traum Wirklichkeit ist?”

Sehr geehrte Gilde der Atomkernspalter,

Sunday, November 13th, 2011

seit einiger Zeit wird in der Umgebung von Karlsruhe über die Tätigkeiten des Instituts für “Transurane” diskutiert. Unter anderem ging es um die Forschungen zur “Transmutation”, zu der sich die BürgerInnen Gedanken machen. Am 7.11. brachte die Tageszeitung einen Leserbrief dazu mit der Überschrift “Kein Grund zur Aufregung”. 

Zum Lesen Anklicken:Brief BNN klein
Ich finde, dass wir sehr wohl Grund haben, uns ernste Gedanken zu machen. Wir sollten uns nicht von Ihnen und Ihrer Propaganda einlullen lassen und etwas anderes ist dieser Brief nicht. Hier ist meine Antwort, die am 11.11. abgedruckt wurde. (more…)

Sehr geehrter Herr Ackermann,

Saturday, October 15th, 2011

ich möchte keinen Müll-Einwurf von Ihnen mehr im Briefkasten finden.

An: Deutsche Bank AG
Investment- und FinanzCenter Karlsruhe

Betreff: Beiliegende Werbung der Deutschen Bank

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern fand ich in meinem Briefkasten eine Sendung “An alle BewohnerInnen dieses Hauses, die derzeit einen Wunsch offen haben”. Gewöhnlich landen solche Briefe ungeöffnet im Papierkorb. Dieses Mal habe ich ihn geöffnet und war doch ziemlich erstaunt, dass die Deutsche Bank jetzt den selben Weg der Werbung nimmt wie das Bayerische Münzkontor oder ein Anbieter von Kaffeefahrten mit supergünstigen Kaufangeboten. Ist das Ihr Weg, die gewünschte Rendite für Herrn Ackermann und seine AktionärInnen zu erwirtschaften?

In den letzten Jahren hat bekanntlich die Bankwirtschaft einen beträchtlichen Schaden an ihrem Image genommen, nicht zuletzt aufgrund der demonstrativen Ignoranz ihrer Spitzenvertreter gegenüber ihrer eigenen Verantwortung in der andauernden Krise. Seien Sie versichert, dass meine Frau und ich schon lange versuchen, nur noch mit genossenschaftlich verfassten Banken zu arbeiten. Wir haben keine Absicht, mit unseren Kreditzinsen das Gehalt Ihres obersten Bosses mitzufinanzieren. Eine Geldanlage, mit der Kriegswaffenhandel, Landminen, Spekulation mit Lebensmitteln, Landraub in den Ländern des Südens oder Atomkraftwerke weltweit finanziert werden, kommt für uns ebenfalls nicht in Frage. Dies sind nur einige wenige Beispiele für die Verkommenheit eines Finanzsystems, dem man sich leider nicht vollständig entziehen kann. Übrigens hilft hier auch nicht, alle Verantwortung für die Verhältnisse auf die Politik abzuschieben, wie es Herr Ackermann eben wieder vorgemacht hat.

Ich reiche Ihnen deshalb Ihre Werbung zurück und bitte um sachgerechte Entsorgung, wobei ich auch auf den vielen sinnlosen Papiermüll verweise, den Sie mit solchen Briefkastenwurfaktionen erzeugen. Ich werde künftig eine Notiz am Briefkasten haben, dass ich auf solche Angebote der Wunscherfüllung verzichte.

Mit bestem Dank fürs Lesen und freundlichen Grüßen

2011/04/09 was bleibt – musik

Saturday, April 9th, 2011

Die Kora-Meister: Tradition und Moderne in einer Kalebasse

Die Kora ist ein Saiteninstrument aus Westafrika, das – oft von den Musikern selbst – aus traditionellen Materialien hergestellt wird und vielfältige Klangmöglichkeiten bietet. Auf dieser Seite habe ich Lieblingsstücke gesammelt, die von traditioneller Griot-Musik bis zu aktuellem Jazz und Rock reichen.

LaminLamine Susso Kouyaté (Frankfurt/Gambia) hat sein Instrument selbst gebaut.

Lamine Susso Kouyaté (Frankfurt/Gambia) hat sein Instrument selbst gebaut.


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2011/02/18 was bleibt – musik

Friday, February 18th, 2011

Wieder einmal gehört und gesehen: Lieblingsstücke des Fusion Jazz

Wikipedia: “Fusion, auch Jazzrock oder Rockjazz genannt, ist ein Musikstil, der sich seit Mitte der 1960er-Jahre ausbildete und in dem sich die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funk und der Kraft der Rockmusik verbindet.”

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Herbie Hancock: Cantaloupe Island – Zu beachten auch Pat Metheny an der Gitarre und das Rythmus-Duo Jack de Johnette und Dave Holland an Schlagzeug und Bass

Über die Manipulation der Öffentlichkeit

Tuesday, February 8th, 2011

Wie Konzerne und Regierungen mit Hilfe der Medien heimlich und effizient das Denken der Menschen ihren Vorstellungen unterwerfen

Der amerikanische Wissenschaftler Noam Chomsky ist bekannt für sein politisches Engagement, mit dem er sich zu Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung, der Globalisierung oder der guten Regierungsführung zu Wort meldet. Von ihm soll eine Liste mit zehn Strategien stammen, die Öffentlichkeit über die Medien zu manipulieren. (more…)

2010/12/31 was bleibt – musik

Saturday, January 1st, 2011

Musikfunde aus zwei Monaten

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Habib Koité – Koulandian
Gitarre und Gesang aus Mali: Wikipedia

Adopted

Thursday, December 23rd, 2010

Perspektivenwechsel von Patenschaften

Karlsruher Afrikatage 2009

Ein Artikel der aktuellen sonntaz Ein “Traum von Wärme” erinnert an diesen Text, den ich 2009 geschrieben habe.

Aus der Werbung einer bekannten Hilfsorganisation:
“Kann ich Patenschaften auch verschenken? Sie können Patenschaften natürlich gern an Ihre Familie, Freunde oder Kollegen verschenken. Schließen Sie Patenschaften einfach im Namen des Paten ab.”
“Meine Patenschaft kann ich ohne Angaben von Gründen jederzeit beenden. Eine kurze Nachricht an … genügt.”
“Puppen für Patenkinder mit Schlafaugen zu verkaufen.”

Karlsruhe, IBZ, 20.10.09: Im Veranstaltungsraum gibt es keine Stühle. Gudrun Widlok hat eine kleine Ausstellung aufgebaut: Stellwände mit Fotos, eine Weltkarte mit Stecknadeln, Zeitungsausschnitte, ein Schreibtisch, davor und dahinter je ein Stuhl. Auf dem Tisch ein Kalender aus Ghana, eine Ablage mit Antragsformularen, Schreibmaterial, eine kleine Broschüre mit dem Titel ADOPTED.
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