2011/03/06 was bleibt – WSF Dakar 2011

Nachlese zum Weltsozialforum 2011 in Dakar

Das Weltsozialforum ist eine Gegenveranstaltung zu den Gipfeln der Welthandelsorganisation (WTO), dem Davoser Weltwirtschaftsforum und den jährlichen Weltwirtschaftsgipfeln der Regierungschefs der G8-Staaten. Die erste Veranstaltung fand 2001 in Porto Alegre, Brasilien, statt und wurde zu einem Symbol für die Bewegung der Kritiker der Globalisierung (Wikipedia). Das WSF 2011 fand in der ersten Hälfte des Februar in Dakar (Senegal) statt. Ab Mitte Januar fand dazu die “Bamako-Dakar-Karawane” statt, die die Probleme von Migration und Flucht aus Westafrika zum Thema hatte.

Die offiziellen Webseiten zum Weltsozialforum:

Die weltweite Sozialforum-Bewegung: Eine andere Welt ist möglich! – Das deutschsprachige Informationsportal zur weltweiten Sozialforum-Bewegung

Forum Social Mundial 2010 – The World Social Forum is an open space for all, without discrimination of race, origin, gender, religious beliefs, political ideologies, sexual orientation etc.

Die Seite zur Karawane Bamako-Dakar: Für Bewegungsfreiheit & gerechte Entwicklung!

Zusammenfassende Berichte aus Dakar

Kontext TV hat einen dreiviertelstündigen Bericht vom Weltsozialforum in Dakar produziert; mit vielen Interviews, sehr empfehlenswert:
Der Kampf um eine andere Welt: Das Weltsozialforum in Dakar – mit Samir Amin (Third World Forum, Dakar), Nnimmo Bassey (Vorsitzender von Friends of the Earth International, Nigeria), Nicola Bullard (Focus on the Global South, Thailand), Susan George (Transnational Institute/Attac France), Wangui Mbatia (People’s Parliament, Kenia) und anderen

Sven Giegold – Mitglied der Grünen Fraktion im Europaparlament:
“Vom 4. bis zum 13. Februar 2011 habe ich am Weltsozialforum in Dakar / Senegal teilgenommen. Das war sehr spannend und motvierend. Hier bekommt Ihr meinen zusammenfassenden Bericht.”
http://www.sven-giegold.de/2011/mein-bericht-vom-weltsozialforum/
Hier sind auch die täglichen Blog-Einträge und ein Link zum Facebook-Fotoalbum:
http://www.sven-giegold.de/2011/wsfdakar/. Unter anderem geht es um die Auftaktkundgebung und den Afrikatag.

Die taz: Das Weltsozialforum in Dakar geht zu Ende: Eine andere Bewegung ist möglich – taz.de – Zum Ende des globalen Treffens der Globalisierungskritiker in der senegalesischen Hauptstadt dominiert die chaotische Organisation. Und das neue Vorbild Tunesien. VON CHRISTIAN JAKOB

Eine Nachlese von Attac Deutschland:
Von Kairo nach Dakar: Der Funke ist übergesprungen
Weltsozialforum sendet starkes Signal für Aufbruch Afrikas. – Attac, das globalisierungskritische Netzwerk, setzt sich für eine sozial und ökologisch gestaltete Globalisierung ein. Mit Expertise und öffentlichkeitswirksamen Aktionen bringt Attac die Alternativen zur neoliberalen Weltwirtschaftspolitik…
Hier gibt es Berichte von Attac Deutschland zu verschiedenen Einzelthemen:
http://www.attac.de/aktuell/wsf/wsf-2011/berichte/?L=2

Einzelthemen: Ernährungssouveränität

Regionale Fischwirtschaft wird von den EU-Fischtrawlern und unseren Konsumwünschen zerstört: Der europäische Raubfisch – taz.de – Die Meere in Europa sind überfischt und die Fangflotten gehen nach Afrika. Dort ruinieren sie die Bestände, die
Preise und die regionale Wirtschaft. VON CHRISTIAN JAKOB

Baustellen der Globalisierung zum Weltsozialforum 2011 – Ernährungssouveränität:
Afrika zwischen Agrobusiness und Selbstversorgung
Peter Niggli: Wer immer noch glaubt, dass die AfrikanerInnen den Anschluss an die „Dynamik der Globalisierung“ verpassen, weil sie kulturell behindert seien, sollte wieder mal eine Reise in den schwarzen Kontinent unternehmen.

Einzelthemen: Flüchtlingskarawane

Ein Fahrtenschreiber der Migration/3950/ – Medico International unterstützt die Karawane. Medico arbeitet mit Flüchtlingsorganisationen in Mali zusammen wie der A.M.E. (Association Malienne des Expulsés), die aus Europa nach Bamako abgeschobene und dort gestrandete Flüchtlinge aus Westafrika betreut. AME: http://www.expulsesmaliens.info/

Bildergalerie von der Flüchtlingskarawane zum Weltsozialforum: taz, die tageszeitung

Die taz berichtet von der Karawane Bamako-Dakar. Protestkarawane durch Westafrika: Gegen die “Festung Europa” – ‎2.000 Kilometer zieht eine Karawane von Flüchtlingen, Bauern und Landlosen zum Weltsozialforum, um Europas Abschottungspolitik anzuprangern. Die taz ist mit dabei. VON CHRISTIAN JAKOB

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